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(Um)Bauten, Projekte und Initiativen

An dieser Stelle werden exemplarisch Neu- und Umbauprojekte vorgestellt, die im Rahmen des Konversionsprozesses auf der Marbachshöhe realisiert wurden. Sie sind analog eines Spazierganges von Westen nach Osten durch das Quartier angeordnet
Im Rahmen geführter Stadtteilspaziergänge (Dauer ca. 1,5 Stunden) vermittelt die StadtteilZeit-Redaktion auf Anfrage gern Informationen und Hintergründe zu Geschichte, Städtebau, Architektur und einer Vielzahl (sozial) innovativer Projekte und Unternehmungen aus erster Hand.
Wenn Sie Ihr Projekt hier präsentieren möchten, kontakten Sie bitte die Redaktion.

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Vom Exerzierplatz zum grünen Quartiersplatz

Auf ca. 15.000 qm Nutzfläche erstreckt sich der Wilhlem-Rohrbach-Platz, im Volksmund: "die EXE". Etwa 160 Wohnungen finden sich in den umgebauten Mannschaftsquartieren an den Platzrändern. Auch die Freie Schule, Rasselbande, Jean-Paul-Schule, Hessenakademie, Kinderhaus Iakchos und Bio-Catering Marbachshöhe haben sich dort angesiedelt.
Im Vorfeld gab es eine Planungsbeteiligung der Bürger/innen mit „Bürgertag“ vor Ort und öffentliche Präsentation der Ergebnisse von Stegreifentwürfen für die Platzgestaltung.

Vom Schießstand zur Spiellandschaft

Wo ehemals Soldaten schossen, direkt angrenzend an den Marbachsgrünzug spielen heute auf einer Fläche von ca. 4600 qm Kinder und es gibt dort eine legale Graffiti-Fläche. Die Planer/innen bezogen vorhandene Elemente in die Gestaltung ein und über die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt  gab es eine Planungsbeteiligung von Kindern der Freien Schule Kassel.

Vom Unteroffizierskasino zum Kinderhaus

Die Freie Schule Kassel, der Hort Kind und Kegel und der Kindergarten Rasselbande fanden im ehemaligen Unter-Offizierskasino eine neue Heimat. Kinder von 2 bis 12 gehen im Haus ein und aus. Die Freie Schule Kassel ist eine selbstverwaltete, reformpädagogisch orientierte Grundschule mit angeschlossener Förderstufe, deren Gründer/innen durch Joseph Beuys während der documenta VI (1977) inspirieriert wurden. Beim Umbau des Hauses fanden ökologische Aspekte eine besondere Beachtung.

Vom Hospital zum frauen- und familienfreundlichen Wohnen

Das Wohnstadt-Projekt verfolgte einen innovativen Ansatz im öffentlich geförderten Wohnungsbau, es gab im Vorfeld des Bezuges eine Nutzer/innenbeteiligung, um eine lebendige Hausgemeinschaft zu fördern. Mit Gemeinschaftsräumen, Gästewohnung und in Teilen barrierefrei können verschiedende Generationen unter einem Dach leben. 

Vom Mannschaftsgebäude zur Eigentumswohnung

Um den ehemaligen Exerzierplatz herum sind Eigentumswohnungen in Trägerschaft  der städtischen GWG und der seinerzeit neu gegründeten Kaserna Urbana eG entstanden.

Alternativ Wohnen 2000 eG - Neue Wege für Alt und Jung

Hervorgegangen aus dem Verein alternatives Wohnen e.V. gründete sich die Genossenschaft mit dem Ziel auf der Marbachshöhe einen gemeinschaftlichen, generationsübergreifenden Wohnansatz zu leben. 36 Menschen von eineinhalb bis Mitte siebzig leben in 19 Wohneinheiten (3 Sozialwohnungen, 15 Eigentumswohnungen, eine im Genossenschaftseigentum). Über die mit Nutzer/innenbeteiligung geplanten Wohnungen hinaus  gibt es großzügig bemessene Gemeinschaftsräumlichkeiten.

Sozialer Wohnungsbau im Passivhaus

40 Mietwohnungen in extrem energiesparender Passiv-Bauweise sind in zwei Gebäudekomplexen von der städtischen GWG realisiert worden. Das Projekt findet bundesweite Beachtung und wurde mit einer Anerkennung beim Badenia-Wohnvorsorge Innovationspreis in der Sparte Nachhaltigkeit im Neubau - Mehrfamilienhäuser und Geschossbauten, ausgezeichnet.

Barrierefreies Wohnen und soziale Dienstleistungen

Barrierefreies Wohnprojekt der Vereinigten Wohnstätten 1889 eG in Zusammenarbeit mit dem Gemeinnützigen Siedlungswerk (Frankfurt). In diesem Projekt stand die Schaffung eines Wohnangebotes mit gemeinschaftlichem Ansatz in einer lebendigen Hausgemeinschaft im Vordergrund. Nach dem Grundprinzip „Mitbestimmung in der Genossenschaft" wurden die der zukünftigen Bewohner/innen frühzeitung in die Planungen einbezogen.  

Stadtvillen am Landschaftsschutzgebiet

Mit Blick in die Söhre direkt am Marbachsgrünzug gelegene Stadtvillen. Erbaut von WohnStadt, GWG und GWH.

Von der Panzerhalle zum Künstleratelier

Künstler/innen und Kunsthandwerker/innen bereichern mit Angeboten das Leben im Quartier, das Iakchos-Kinderhaus ist mit einer Gruppe vertreten und der Ökologische Mittagsimbiss öffnet täglich seine Pforten. Am Samstag findet ein Wochenmarkt mit Bio-Produkten aus der Region statt.

Vom Offizierswohnheim zum Gesundheitszentrum Marbachshöhe

Ein Therapeutikum mit anthroposophisch orientierter Allgemeinarztpraxis, Massagepraxis, Heileurythmie, Kunsttherapie und einem großen Heilpflanzengarten. Auch die "Gründungsinitiative  Landwirtschaft, Gesundheit, Neue Arbeit und Kultur" ist seit 1999, im Haus ansässig. Sie arbeitet arbeitet interdisziplinär und umfasst Bereiche Gesundheitsprophylaxe, Therapie, Ernährung,  Pädagogik, Kunst, Landwirtschaft und Forschung.

Reihenhäuser in Miet- und Eigentumsform

GWH und WohnStadt erstellten miet- bzw. kaufbare Reihenhäuser.

Von der Wartungshalle zum Kinder- und Jugend-Circushaus

Der Kinder- und Jugend-Circus Rambazotti leistet pädagogische Jugend- und Kulturarbeit mit Heranwachsenden verschiedenster sozialer und nationaler Herkunft.  Neben sportlichen artistischen Circusdisziplinen steht auch integrative Arbeit mit ausländischen und sozial schwachen Kindern auf dem Programm.

Von der Mannschaftsunterkunft zum Technologie- und Gründerzentrum

Aufgabe der FiDT (Fördergesellschaft mbH für innovative Dienstleistungen und Techniken) ist es, junge Unternehmen durch die kritischen Jahre bis zur Konsolidierung zu begleiten. Etwa 75 Unternehmen finden dort optimale Bedingungen für ihre Unternehmensgründung vor. Mittlerweile sind rund 550 Arbeitsplätze entstanden.
Eine enge Kooperation mit Forschung und Wissenschaft, vornehmlich den  Fachbereiche der Universität Kassel, sorgt für immer neue Unternehmensideen.